zeigr

Die Navigation für alle,
die den Umweg suchen.

zeigr macht dein iPhone zum Instrument am Lenker: die kurvige Route und dein Motorrad auf einem Bildschirm. Die Strecke kommt aus einem eigenen Routendienst in vier Kurvigkeitsstufen, Drehzahl, Gang und Temperatur kommen über einen OBD-Adapter dazu.

Beta-Platz anfragen Beta mit ausgewählten Fahrern

Der Routendienst rechnet in Deutschland, Österreich und der Schweiz: Deutsche Alpenstraße, Kesselberg, Sudelfeld, Rossfeld, Großglockner, Timmelsjoch, Silvretta, Furkapass, Sustenpass, Grimselpass, Fränkische Schweiz, Steigerwald, Arber, Rhön, Altmühltal, Spessart, Ammergauer Alpen, Klausenpass.

Der Unterschied

Ein Routendienst, der für Motorräder gebaut ist

Autonavigation sucht die schnelle Verbindung. zeigr rechnet auf einem eigenen Dienst, der die Kurvigkeit jeder Straße aus OpenStreetMap-Daten kennt. Kurven zählen dort als Pluspunkt. Es gibt vier Stufen, von verlässlich bis Serpentine.

Dafür gibt es den eigenen Dienst überhaupt: Rundkurse, Kurvigkeitsstufen und die Route auf dem Gerät für unterwegs gehören zusammen.

zeigr wird von einem Fahrer gebaut, der es selbst benutzt, auf echten Strecken und mit echtem Motorrad. App und Routendienst kommen aus einer Hand und hängen an keinem Anbieter, der sie eines Tages abschalten kann.

Funktionen

Was zeigr kann

Kurvige Strecken, in vier Stufen

Nicht „kurvig an/aus“, sondern Verlässlich, Etwas kurvig, Kurvig, Sehr kurvig. Gerechnet wird auf einem eigenen Server mit Kurvigkeitsdaten aus OpenStreetMap.

Gemessen auf Kochel → Bayrischzell, in Richtungswechseln je Kilometer:

134
als Autoroute
261
als „Sehr kurvig“
Berechnete Route mit zwei Vorschlägen, Zeitblasen an der Linie und der Leiste mit Streckenart, Vermeidungen und Höhenmetern

Eine Runde, die zurückführt

Du gibst Länge oder Fahrzeit vor und bekommst drei Vorschläge, die dort enden, wo sie beginnen. Alle drei liegen gleichzeitig auf der Karte, in drei Farben, mit der Fahrzeit an der Linie.

Jeder wird geprüft, ob er ein Stück zweimal fährt. Angeboten werden nur Runden, die das nicht tun.

Drei Rundkurse gleichzeitig auf der Karte, in drei Farben, mit der Fahrzeit an der Linie

Zwölf Strecken, die man gefahren sein muss

Deutsche Alpenstraße, Kesselberg und Walchensee, Sudelfeld und Tatzelwurm, Rossfeld-Panoramastraße, Fränkische Schweiz, Steigerwald-Höhenstraße, Bayerischer Wald und Arber, Rhön und Kreuzberg, Altmühltal, Spessart, Ammergauer Alpen, Oberpfälzer Wald.

Keine davon ist eine hinterlegte Spur. Gespeichert sind nur die Angelpunkte, also die Orte, die die Strecke ausmachen. Den Weg dazwischen rechnet der eigene Dienst, mit deiner Stufe: Dieselbe Strecke sieht bei „Verlässlich“ anders aus als bei „Sehr kurvig“. Eine fertige Spur kann das nicht, sie ist für jeden dieselbe.

„Ab hier“ beginnt am nächstgelegenen Punkt statt am offiziellen Anfang. Sonst lägen zwischen Franken und der Alpenstraße 350 km Anfahrt.

Die Streckenliste, nach Regionen geordnet (Alpen, Berchtesgadener Land, Franken), mit Länge und Hinweis auf doppelt gefahrene Abschnitte

Mit Handschuhen zu bedienen

Sechs Kacheln statt Tastatur: Café, Essen, Übernachten, Parken, Aussicht, Werkstatt. Wer „Café“ tippen muss, zieht erst den Handschuh aus.

Tankstellen kommen mit Preisen und sind nach Umweg sortiert. Zwei Kilometer zurück sind vier Kilometer Umweg; sechs voraus auf der eigenen Route kosten nichts. Unterwegs schiebt sich die Tankstelle als Zwischenziel in die laufende Route, statt sie zu ersetzen.

Tankstellen als Nadeln auf der Karte, darunter die Liste mit Preisen und Entfernung

Routen ohne Netz

Eine eigene Routen-Engine auf dem Telefon, nicht nur gespeicherte Kacheln. Die Karte kommt als Datei aufs Gerät, und die Strecke wird dort gerechnet, im Funkloch genauso wie zu Hause.

29 MB
für ganz Oberfranken
< 1 s
für eine 40-km-Route
Karten ohne Netz: oben der Vorschlag für den eigenen Standort, darunter die Bundesländer mit ihren Größen
Die Apple Watch zeigt das nächste Manöver: Pfeil, Entfernung und Straßenname, darunter Ankunft und Reststrecke

Der Bildschirm zeigt das Manöver. Die Führung kommt durch die Haut.

Die Uhr tippt, statt zu reden

Am Motorrad steckt die Apple Watch unter Jacke und Ärmel. Auf den Bildschirm schaut dort niemand, es zählt das Tippen. Einmal heißt „gleich“, zweimal links, dreimal rechts. Immer dieselbe Währung, erprobt durch Jacke und Handschuh. Nebenbei misst sie den Puls, und das Fahrtenbuch färbt die Karte dort rot, wo er über dem Schnitt dieser Fahrt lag. So sieht man, welcher Abschnitt wirklich gefordert hat.

Und dazu das, was man erwartet: Tempolimits, Höhenmeter, Wetter entlang der Tour, Vermeidung von Schotter und Mautstraßen, Anzeige auf dem Sperrbildschirm, Siri über die Helm-Taste, Fahrtenbuch, Wartungsheft, GPX-Import und -Export. Und am Rechner planen, am Motorrad fahren.

Fahrzeugdaten

Dein Motorrad auf dem Dashboard

Handelsübliche OBD-Adapter funktionieren heute schon. Adapter in den Diagnosestecker, in den Einstellungen verbinden. Dann zeigt die App Drehzahl, Motorlast, Drosselklappe, Kühlmitteltemperatur und Bordspannung. Den Gang rechnet sie aus Drehzahl und Tempo selbst, sobald sie die Übersetzungen gelernt hat.

Vierzehn Instrumente, umgeschaltet durch Tippen auf die Fläche: Mit Handschuh trifft man kein Symbol, aber immer die Bildschirmmitte. Jedes davon gibt es hoch und quer. Der Kilometerstand trägt sich im Wartungsheft von selbst ein, statt abgetippt zu werden.

Wichtig beim Kauf: Bluetooth LE. iPhones sehen nur Adapter mit Bluetooth LE. Die verbreiteten ELM327-Klone mit klassischem Bluetooth bleiben unsichtbar. Erprobt sind OBDLink CX und Vgate iCar Pro BLE, beide um die 60 Euro.

In Entwicklung: ein eigenes Display für den Lenker. Ein rundes Instrument mit eigenem Lagesensor, das Manöverpfeil und Fahrzeugwerte gleichzeitig zeigt und über Bluetooth an der App hängt. Nötig ist es nicht, aber mit ihm wird die App zum System.

Ebenfalls in Entwicklung: CarPlay. Der große Schirm am Lenker muss nicht von uns kommen: CarPlay-Empfänger zum Nachrüsten gibt es zu kaufen, und sie werden an Motorrädern montiert. zeigr baut die Anzeige dafür; im Auto läuft sie dann nebenbei mit. Noch nicht fertig. Deshalb steht hier auch kein Bild davon.

Und ganz ohne Adapter rechnet sie aus den Sensoren des Telefons: Tempo, Höhe, Höhenmeter, Steigung, Schräglage.

Klassik: Zeiger auf der Skala, darunter zwei kleine Uhren für Öl und Tank
Navigation: Karte mit Manöverstreifen, darunter Tempo, Gang, Öl und Tank
Sport: Drehzahl und Tempo als zwei große Zahlen, Öl und Tank in Halbringen
Twin: zwei Bögen für Tempo und Drehzahl, die Werte in der Mitte
Übersicht: zwei große Ringe für Drehzahl und Tempo, sechs kleinere darunter
Navigation im Querformat: Tempo und Gang links, die Karte mit Manöverstreifen rechts
Segment im Querformat: gebogenes Strichband für die Drehzahl, daneben Tempo und Gang wie in einem LCD-Cockpit
Schräglage im Querformat: Motorrad-Symbol in der geneigten Scheibe, daneben die Höchstwerte je Seite
Digital im Querformat: großer Ring mit Tempo und Gang, rechts daneben Manöverpfeil, Entfernung und Ankunftszeit

Quer hat jede Ansicht ihre eigene Aufteilung. Am Lenker liegt das Telefon meistens so. „Navigation“ steht oben auch hochkant: derselbe Name, ein anderer Aufbau.

Gut zu wissen

Zwei Dinge vorweg

Der Routendienst trägt Deutschland, Österreich und die Schweiz. Darüber hinaus rechnet ein Ausweichdienst, aber ohne Kurvigkeit.

Ohne Netz bleibt die Kartenfläche leer. Route und Führung laufen weiter, die Strecke wird auf dem Gerät gerechnet. Nur Apples Kartenbilder gibt es dort nicht.

Mitfahren

Die Beta läuft mit ausgewählten Fahrern

zeigr wird gerade von einer kleinen Gruppe gefahren, auf echten Strecken und mit echten Motorrädern. Wer dabei sein will, schreibt eine Mail; die Plätze werden einzeln vergeben, damit jede Rückmeldung auch ankommt.

Beta-Platz anfragen

oder direkt an hello@zeigr.io

  1. Mail schicken. Am besten von der Adresse, unter der dein Apple-Konto läuft. Sonst schreib sie dazu.
  2. Zugang bekommen. Eine TestFlight-Einladung von Apple und einen zeigr-Zugang für den Routendienst, beides auf dieselbe Mail.
  3. Fahren und melden. Was auffällt, geht direkt in die nächste Fassung.

Und danach? Nach der Beta wird zeigr ein bezahltes Produkt, preislich in der Spanne, in der Motorrad-Navigation heute liegt. Die Beta ist kostenlos, und wer sie mitfährt, hat mitgebaut.

Mit Zugang: im Browser planen. Am Rechner tippt sich eine Adresse leichter als mit dem Daumen. Die geplante Strecke geht per Knopfdruck ans Telefon, und die App rechnet sie mit den Vorgaben neu, die am Motorrad gelten. Zum Streckenplaner.